Bergbahnakten an Bergbahnverein übergeben

Wilfried Pieper, früherer Leiter der Stadtgärtnerei und langjähriger Vorsitzender des Bezirksvereins Hochbarmen, übergab Akten und Dokumente an Jürgen Eidam, den Vorsitzenden des Bergbahnvereins.

Als der Aufsichtsrat der Wuppertaler Stadtwerke im Februar 1954 die Stilllegung der Barmer Bergbahn beschloss, begann eine über fünfjährige kommunalpolitische Auseinandersetzung über die Zukunft der ältesten elektrischen Zahnradbahn Deutschlands.

Wilfried Pieper, früherer Leiter der Stadtgärtnerei und langjähriger Vorsitzender des Bezirksvereins Hochbarmen, übergab nun Akten und Dokumente aus dieser Zeit an Jürgen Eidam, den Vorsitzenden des Bergbahnvereins. Die Unterlagen stammen aus dem Nachlass des Grafen Ludwig von Armansperg, der als Amtsvorgänger Piepers im Bezirksvereins mit dem Kampf um den Erhalt der Bergbahn zu tun hatte. In den Akten befindet sich z. B. ein Schreiben der damaligen Bundesbahndirektion Wuppertal an den Bezirksverein, in dem zur notwendigen Anhebung der Bergbahnbrücke über die Eisenbahn bei der geplanten Elektrifizierung der Strecke Düsseldorf – Wuppertal – Hamm detaillierte Angaben gemacht werden. Diese Brückenanhebung wurde neben anderen immer als ein entscheidendes Argument für die Stillegung der Bergbahn eingesetzt, was nach den Unterlagen so nicht haltbar ist.

Wilfried Pieper zeigte sich zuversichtlich, dass die Akten bei dem Bergbahnverein in guten Händen sind, denn zu dessen Aufgaben zählt ja u. a. auch die Dokumentation und Archivierung der Bergbahngeschichte.